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Am Sonntag, den 12. Oktober 2008 wurde die erdwaertsmesse von Peter Jan Marthe im Dom zu St. Jakob in Innsbruck uraufgefuehrt.

Die positive Resonanz bei den Gottesdienst-Feiernden uebertraf  bei Weitem die Erwartung aller am Zustandekommen dieses aussergewoehnlichen liturgischen und pastoralen Pilotprojektes Beteiligten.

Dompropst  Dr. Florian Huber:  Wir haben alle gemeinsam eine Kathedrale aus Klaengen erbaut, wir haben den Saum des Ewigen beruehrt.

 

VERBORGENE SPIRITUELLE SEHNSUECHTE WECKEN

 

Komponist Peter Jan Marthe:  

Ich bin immer wieder angesprochen worden, doch etwas Integratives zu schreiben, etwas, das den Menschen wieder den Zugang oeffnen soll zu den verborgenen spirituellen Sehnsuechten, die ja in jedem von uns irgendwie am Seelengrunde nur darauf warten, geweckt zu werden.

Den Schluessel zur erdwaertsmesse habe ich bei keinem Geringeren als Frere Roger von Taize gefunden, der einmal meinte: Wenn wir nicht in unseren Gebeten, in unseren Gottesdienstfeiern, in der Weise, wie wir Kontakt zu Gott aufnehmen wieder zu ganz einfachen, schlichten und unmittelbar beruehrenden Formen zurueckkehren, werden wir nicht nur der Kirche, sondern auch uns selbst  grossen Schaden zufuegen.

So habe ich also versucht, musikalische Traditionen, welche die christlichen Kirchen ueber die Jahrhunderte hinweg in hoechst unterschiedlicher Weise gepraegt haben zusammenzufuehren - man denke nur an die byzantinische, die lutherische und die katholische Tradition sakraler Musik.

 

SYNTHESE AUS TAIZE, BRUCKNER & PENDERECKI

 

So ist alsdann eine Musik zur Feier des Gottesdienstes entstanden, die erdwaertsmesse, die ich auf den Punkt gebracht als eine Synthese aus mystisch-byzantinischen Gesaengen, sowie aus der schlichten, eingaengigen Art der Taize-Refrains, aus der aufwuehlenden Dramatik einer Lukaspassion von Penderecki und der himmelstuermenden Feierlichkeit eines Bruckner-Te Deum beschreiben wuerde.

Aber die erdwaertsmesse ist noch viel mehr als das. Sie ist auch ein machtvoller, integrativer Schluessel fuer alle jene Gemeinden, die neue und ausdrucksstarke Formen des Gottesdienstfeierns suchen; die weiters daran interessiert sind, dass sich aus einer losen Zusammenkunft von Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Backgrounds, unterschiedlichen Alters und gesellschaftlicher Stellung eine starke und tief erlebte Gemeinschaft formt.

Dieses Wunder ereignet sich eben dadurch, dass sich alle gemeinsam singend und musizierend am Bau einer Kathedrale der Klaenge beteiligen, deren unmittelbare wie nachhaltige Wirkung nicht in Worte zu beschreiben ist.

 

INSELN DER ZEITLOSIGKEIT

 

Ganz im Sinne des II. Vatikanischen Konzils ist in der Partitur der erdwaertsmesse neben der Orgel, dem Blechblaeserensemble (Horn, 3 Trompeten, 3 Posaunen, Basstuba), dem Schlagwerk (Congas und Djemben), dem Bariton-Solisten und einem stark besetzten Chor der Gemeinde als dem CHOR DES GOTTESVOLKES eine tragende Rolle zugeteilt.

Deshalb bilden insgesamt acht ebenso einfache wie einpraegsame, von allen zu singende REFRAINS die eigentliche Basis der erdwaertsmesse. Diese REFRAINS sollen durch die mehrmaligen Wiederholungen INSELN DER ZEITLOSIGKEIT schaffen, wo die Seele atmen und den Anruf Gottes zu spueren vermag - eine Weise des meditativen Singens, wie sie in der Ostkirche sowie in Taize praktiziert wird und bisher unzaehligen Menschen tiefe spirituelle Erfahrungen geschenkt hat.

 

Der CHOR DES GOTTESVOLKES als die aktiv beteiligte Gemeinde sollte durch Kinder-, Jugend- oder andere Choere verstaerkt werden, es sollten jedoch auch die unterschiedlichsten Gruppierungen einer Pfarrgemeinde wie Jungschar, Jugend, Senioren, Bibelrunden etc. motiviert werden, Klingende Bausteine in Form des gemeinsamen Singens zum Bau der KATHEDRALE DER KLAENGE beizusteuern.

 

STARKE RESONANZ DURCH GANZHEITLICHEN ANSATZ

 

„Der Schluessel zum unerwartet grossen Erfolg sowie der so positiven Resonanz der erdwaertsmesse liegt sicher darin, dass durch sie der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit angesprochen wird. Denn nur wenn wir motiviert werden, uns mit Haut und Haar, mit Leib und Seele, mit Verstand und Emotion dem unauslotbaren Geheimnis des vor uns ablaufenden Dramas der Messe zu oeffnen, wird sich in jedem von uns unmittelbar die Prophezeiung des Apostels Paulus erfuellen:

dass wir naemlich dann von Gott mit etwas beschenkt werden, das kein Ohr je gehoert und keine Auge je gesehen hat und von keiner noch so grossen Kunstfertigkeit und Redegewandtheit in Worte gefasst werden kann“ -

resuemiert der Komponist Peter Jan Marthe

 

THE PROJECT
Facetten & Dimensionen eines
außergewöhnlichen   Projektes