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„Peter Jan Marthé, ...der Bruckners
Neunte vollendete - Geniestreich oder
Sakrileg?“  Die Welt

Ob ein Symphoniekonzert auf dem 1400 m hoch gelegenen Seefelder Plateau in Tirol, eine Bruckner-Symphonie auf dem 2000 m hohen Schweizer Rigi am Vierwaldstaedtersee oder in der Montagehalle einer Fabrik  oder etwa die bereits legendaeren KATHEDRALE DER KLAENGE- Projekte im Wiener Stephansdom - mit seinen spektakulaeren Klassik-Darbietungen sorgt Peter Jan Marthe, der exzentrische Bruckner-Dirigent und eigenwillige Meisterschueler Sergiu Celibidaches (SZ) bei Publikum und Presse immer wieder fuer nachhaltiges Aufsehen.

Seine internationale Karriere fuehrte ihn bisher ueber seine Heimat Oesterreich nach Frankreich, Polen, Schweiz, Spanien, Portugal etc. bis nach Mexiko und Indien.

Renommierte Festivals wie Sagra Musicale Malatestiana Rimini, Klangbogen Wien, Musica Viva Muenchen, Steirischer Herbst Graz; Estival Festival de Paris, Festival Avignon u.v.a. bilden weitere Highlights seiner bisherigen internationalen Erfolge.

 

Neben seinem erfolgreich beendeten Musikstudium in den Disziplinen Dirigieren, Orgel, Komposition an der Wiener Musikhochschule wirken sich die zweijaehrige Lehrzeit bei Sergiu Celibidache (1981/82) sowie die Begegnung mit Yehudi Menuhin entscheidend auf seinen weiteren Entwicklungsweg aus.

1987 bricht Marthe seine bisherige Konzerttaetigkeit ab, um sich bei Ustad Ameer Mohamad Khan in Indien einer zweijaehrigen musikalischen Ausbildung zu unterziehen, die ihm nicht nur eine voellig neue Dimension des Musizierens erschliesst, sondern auch seine kuenftige Orchesterarbeit gravierend beeinflussen wird.

1994 gruendet Peter Jan Marthe gemeinsam mit der Geigenlegende Yehudi Menuhin das EUROPEAN PHILHARMONIC ORCHESTRA, das heute zu den besten jungen europaeischen Klangkoerpern zaehlt.

1995 wird Marthe von Lord Yehudi Menuhin als Kuratoriumsmitglied in das weltumspannende Menuhin-Projekt LIFE MUSIC NOW berufen.

2001 Verleihung des Titels eines Honorarprofessors durch den Bundespraesidenten der Republik Oesterreich.

2003 Intendant des Festivals AUSTRIA IMPERIAL in Innsbruck.

2005 erregt Marthe internationales Aufsehen mit der Urauffuehrung seiner vollstaendigen Neufassung von Bruckners Dritter Symphonie.

Medien und die weltweite Bruckner-Fangemeinde sehen inzwischen in ihm auf Grund seiner unkonventionellen Darbietungen der Symphonien Anton Bruckners einen der aussergewoehnlichsten Bruckner-Dirigenten unserer Zeit. Bruckner-Journal, London.

 

Fuer neuerliche internationale Schlagzeilen sorgte Marthe 2006 mit seiner spektakulaeren Vollendung der von Anton Bruckner unvollendet hinterlassenen Neunten Symphonie.

Ein Kultur-Highlight der besonderen Art bildeten seine alljaehrlich im Sommer stattfindeten Auffuehrungen der Symphonien Anton Bruckners mit dem European Philharmonic Orchestra bei den Brucknertagen im Stift St. Florian sowie im Dom zu Brixen.